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DBFM » Musik verbindet: Flüchtlinge rappen zum Mannheimer Beat
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Musik verbindet: Flüchtlinge rappen zum Mannheimer Beat
03.09.2016 - 21:47 von Skipper


Mannheim (dpa) - Wenn Adnan Rajabi vor dem Mikrofon steht und sein Sprechgesang einsetzt, dann scheinen seine Wörter wie Wasser zu fließen. «Ich spüre Freiheit, wenn ich gemeinsam mit den anderen hier stehe und mich ausdrücken kann», sagt er.

Der 23 Jahre alte Iraner, der vor politischer Verfolgung in seinem Heimatland nach Deutschland geflohen ist, singt nicht nur über Proteste auf den Straßen Irans, sondern auch über alltägliche Probleme und Freundschaft.

Rajabi, der seine Texte in seiner persischen Muttersprache Farsi vorträgt, ist einer von Dutzenden Flüchtlingen, die ihre Gefühle und ihren Lebensrhythmus in Rap übersetzt haben. Gemeinsam mit Musikern aus Mannheim produzieren sie eine Platte für das Projekt «Sprachen, die verbinden». Ende des Jahres solle die Platte erscheinen, kündigt der Mannheimer Rapper Tobias Schirneck an.

Auch eine DVD sei geplant, auf der die Auftritte der «Rapfugees» zu sehen sind. «Rapfugees» - das ist ein Wortspiel aus «Rap» und «Refugees», also dem englischen Wort für Flüchtlinge. Mit ihren Songs treten die jungen Männer aus der Ferne gemeinsam mit Einheimischen auf Festen auf. «Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie sich die Jungs gegenseitig inspirieren», schwärmt der 33-jährige Schirneck, der bei dem Projekt federführend ist und die Sessions oftmals leitet.

Die Plattenaufnahmen finden in den Räumen seines Studios «Who.Am.I.» statt. Hier in einem Industriegebiet in Mannheim - der Stadt, die dank Popakademie und Xavier Naidoo überregional für Musik bekannt ist - tüfteln regelmäßig junge Deutsche und Flüchtlinge aus Gambia, Iran, Syrien oder Afghanistan bei gemeinsamen Sessions an den Songs. «Die Liebe zum Rap verbindet, das zeigt sich auch im Umgang der jungen Flüchtlinge untereinander», sagt Schirneck.

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg wünscht sich mehr Projekte dieser Art. «Ich finde es ein gutes Projekt, weil es für mich gelebte Integration ist», sagt Mitarbeiter Julian Staiger vom Flüchtlingsrat. Es sei anders und besser als Gesetze, die Integration verordnen wollten und diese stattdessen eher verhinderten.

«Flüchtlinge kommen selbst zu Wort und erzählen von ihren eigenen Erfahrungen. Es funktioniert über die Sprache Musik, auch wenn die Leute unterschiedliche Sprachen sprechen», sagt Staiger.

Der Sozialarbeiter und Musiker Schirneck hat in seinem Berufsalltag diese beiden Bereiche zusammengeführt. Er und seine Mitstreiter - dazu zählen neben Sozialarbeitern und Musikern auch Tanz- und Gesangstrainerinnen sowie Musikproduzenten - sind davon überzeugt, dass das gerappte Wort ein Ventil für Alltagssorgen, Ängste und Einsamkeit bietet.

Das erlebt auch der 20 Jahre alte Obadigba Olorunwa aus Nigeria. Nachdem sein Rap von Produzent Dario Allegra aufgenommen worden ist, steht er strahlend zwischen Instrumenten, Buddhafiguren und einem ausladenden Sofa im Studio. «Ich bin so froh, dass ich hier mitmachen kann. Das sind gute Leute hier. Ich glaube sie verstehen mich, auch wenn ich fremd bin», sagt er in gebrochenem Englisch.

Als im vergangenen Jahr Tausende Flüchtlinge in der früheren US-Kaserne Benjamin-Franklin-Village in Mannheim-Käfertal ankamen, klopfte das dortige Kulturhaus bei «Who.Am.I» an und fragte, ob sich ein Rap-Workshop mit Flüchtlingen arrangieren lasse. Ute Mocker, Leiterin des Kulturhauses, lobt die Arbeit mit den jungen Flüchtlingen. Selbst Gruppen, die sich nicht immer grün seien, fänden einen gemeinsamen Nenner im rhythmischen Sprechgesang.

«Durch das gemeinsame Ziel, sich auszudrücken, entsteht auf allen Seiten Verständnis für unterschiedliche Sichtweisen. Auch wenn der Aufenthalt in Mannheim begrenzt ist», sagt Mocker über das Konzept, das vom Land Baden-Württemberg und vom Mannheimer Kulturamt finanziell unterstützt wird. Schirneck bestätigt: «Die Jungs entdecken kulturelle Gemeinsamkeiten und das hilft ihnen in ihrer schwierigen Lage.»


Quelle: http://www.wz.de/home/kultur/musik/musik-verbindet-fluechtlinge-rappen-zum-mannheimer-beat-1.2266821
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DBFM » Sendeplan Sonntag 04.09.16
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Sendeplan Sonntag 04.09.16
03.09.2016 - 19:27 von Aealyn


[IMG]https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xfa1/v/t1.0-9/14199538_1298706683484109_5540899009187906164_n.png?oh=323fb06fad180c6002aa7a844f5c0932&oe=584198DA&__gda__=1480640593_1b39e8e76e81a52d0b0ce86872c70398[/IMG]
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DBFM » GTA 5: Urteil über die Verwendung des Abbilds von Lindsay Lohan gefällt
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GTA 5: Urteil über die Verwendung des Abbilds von Lindsay Lohan gefällt
02.09.2016 - 15:31 von schluesi


Schon vor einer Weile hatten Lindsay Lohan und eine Mafia-Tochter gegen Rockstar Games und Take-Two Interactive geklagt, weil sie angeblich ungefragt in GTA 5 auftauchen. Jetzt wurde letztlich ein Urteil gefällt.

2014 mussten sich der GTA-5-Entwickler Rockstar Games und dessen Mutterkonzern Take-Two Interactive einer eher ungewöhnlichen Anklage entgegenstellen, die erst im März offiziell freigegeben wurde. Damals ging es darum, dass die prominente Skandalnudel Lindsay Lohan gegen die Macher des Spiels klagte, weil Lacey Jonas, ein magersüchtiger und von Paparazzi verfolgter Charakter im Spiel, nach ihrem Vorbild gestaltet worden sein soll. Zudem soll auch eine für die Werbung genutzte Figur ein Abbild von ihr darstellen. In eine ähnliche Kerbe schlug auch Karen Gravano, die Tochter eines Mafiosi, die sich ebenfalls als die Mafia-Tochter Andrea Bottino im Spiel sah. Skurril war insbesondere Lohans Anklagepunkt gegen die Werbefigur, weil diese ein Peace-Zeichen mache – eine Geste, die bereits von Lohan genutzt wurde, bevor sie in Videospielen auftauchte, wie aber auch von Milliarden anderer Menschen. Wie ein amerikanisches Gericht jetzt feststellte, sind beide Klagen haltlos.

Wie am Donnerstag verkündet wurde, wurden die Klagen von Lohan und Gravano gegen Rockstar abgewiesen. Gefällt wurde dieses Urteil von einem Richterteam, bestehend aus fünf Richtern, die ihr Urteil damit begründeten, dass weder Lindsay Lohan, noch Karen Gravano namentlich oder bildlich in GTA 5 auftauchen. Selbst wenn anerkannt würde, dass die genannten Charaktere nah genug an den Klägerinnen sind, um als Repräsentationen zu gelten, gäbe es einen Haken: „Die einzigartige Geschichte dieses Videospiels, seiner Dialoge und der Umgebungen, kombiniert mit der Möglichkeit des Spieler, selbst zu wählen, wie er durch das Spiel kommt, qualifiziert es als ein Werk der Fiktion und Satire“, so die Richter. Und diese fallen in den USA unter den ersten Zusatzartikel der Verfassung. Dieser sichert unter anderem die Meinungsfreiheit in den Staaten.

Damit hat sich auch jeglicher Schadenersatzanspruch der beiden amerikanischen Promis erledigt, denen ohnehin vorgeworfen wurde, sich nur am Erfolg von GTA 5 bereichern zu wollen.


Quelle: giga.de
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DBFM » Gericht stuft Bushido-Album als jugendgefährdend ein
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Gericht stuft Bushido-Album als jugendgefährdend ein
02.09.2016 - 15:28 von schluesi


Das Verwaltungsgericht Köln hat die Indizierung eines Bushido-Albums durch die Bundesprüfstelle als gerechtfertigt eingestuft. Die Bonner Behörde hatte das 2014 erschienene Album „Sonny Black“ des Rappers auf die Liste der jugendgefährdenden Medien gesetzt. Die Prüfstelle stufte die Liedtexte als verrohend, gewaltverherrlichend und diskriminierend ein. Dagegen klagte Bushido. Das Verwaltungsgericht wies die Klage am Freitag jedoch ab. Bushido, der nicht selbst im Gericht erschien, kann gegen die Entscheidung Berufung beim Oberverwaltungsgericht Münster einlegen.


Quelle: bild.de
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DBFM » Poldi-Abschied im Frühjahr 2017 gegen England in Dortmund
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Poldi-Abschied im Frühjahr 2017 gegen England in Dortmund
02.09.2016 - 15:27 von schluesi


Das Abschiedsspiel für Lukas Podolski aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft findet im März 2017 in Dortmund gegen England statt.
Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen des Deutschen Fußball-Bundes. Endgültig bestätigt werden müssen Termin und Gegner allerdings noch vom DFB-Präsidium.
Podolski hatte im August nach 129 Länderspielen seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Wegen einer Fußverletzung hatte er nicht wie Bastian Schweinsteiger beim 2:0 am Mittwochabend in Mönchengladbach gegen Finnland seinen Abschied feiern können. Bundestrainer Joachim Löw hatte beiden Weltmeistern einen letzten Einsatz in einem Testspiel zugesagt.
Die DFB-Elf startet damit wie in diesem Jahr auch 2017 mit einem Test gegen die „Three Lions“ in das Länderspieljahr. Am 26. März hatte es in Berlin ein 2:3 gegen England gegeben. Die Partie im kommenden Jahr dürfte in der Woche des WM-Qualifikationsspiels am 26. März in Baku gegen Aserbaidschan stattfinden.


Quelle: bild.de
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DBFM » „Wir haben Fußball-Geschichte geschrieben“ | Erster Schiri verweigert Elfer wegen Video-Beweis
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„Wir haben Fußball-Geschichte geschrieben“ | Erster Schiri verweigert Elfer wegen Video-Beweis
02.09.2016 - 15:22 von schluesi


Jetzt ist der Videobeweis im Profi-Fußball wohl nicht mehr aufzuhalten!



Nach dem erfolgreichen Einsatz beim gestrigen Testspiel Italien gegen Frankreich hat Fifa-Präsident Gianni Infantino (46) den sogenannten „TV-Schiedsrichter“ überschwänglich gelobt. „Wir haben Fußball-Geschichte gesehen“, so der Blatter-Nachfolger. „Jetzt hoffe ich auf den Einsatz der Technologie bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland.“

Das war passiert:


► Eder (29) schlägt in der 33. Minute beim Stand von 1:2 von rechts eine Ecke für Italien in den Strafraum.

► Am 11-Meter-Punkt steigt Daniele de Rossi (33) hoch und köpft aufs Tor.

► Sofort protestieren die Italiener, dass Layvin Kurzawa (23) den Ball mit der Hand abgewehrt habe.

Exakt gespielte Zeit: 32 Minuten und 5 Sekunden!

► Schiedsrichter Björn Kuipers (43) hebt den Arm, um die Spieler zur Geduld aufzufordern und spricht in sein Headset.

„Man konnte sehen, dass der Schiedsrichter für ein paar Sekunden das Spiel gestoppt hat“, sagte Infantino später dem italienischen TV-Sender RAI.

Interessant: Sowohl Italiens neuer Trainer Giampiero Ventura (68) als auch alle Spieler bleiben ruhig, beenden umgehend alle Diskussionen und warten geduldig.

► Dann signalisiert der holländische Referee, dass das Spiel mit Einwurf für Italien weitergeht. Kein Elfmeter und auch jetzt: keine Proteste!

Exakte Zeit: 32 Minuten und 29 Sekunden.

Was in diesen gerade mal 24 Sekunden passierte, erklärt Infatino: „Zwei außerhalb des Stadions positionierte Schiedsrichter haben die Situation bewertet und entschieden, dass es kein Elfmeter war.“

Kuipers. „Es war für uns eine großartige Gelegenheit, die uns ein gutes Gefühl gegeben hat. Es war sehr hilfreich.“



Damit läutet der Chef des Fußball-Weltverbandes eine neue Ära ein: „Wir sind im Jahr 2016, wir können uns nicht mehr erlauben, dass die ganze Welt eine wichtige Szene sieht und der Schiedsrichter ist der einzige, dem das verboten ist. Wir lieben den Fußball und wir müssen ihn schützen.“

Wie ernst es der Fifa mit dem „Videobeweis“ ist, zeigt die bereits in mehreren Top-Ligen vereinbarte Testphase.

Schon in der laufenden Saison wird diese in der Bundesliga, in Österreich, Italien, Portugal und den USA durchgeführt. Allerdings noch „offline“. Das heißt, der Schiedsrichter wird nicht direkt auf dem Feld informiert – die Aufarbeitung der Schlüsselszenen erfolgt erst nach dem Spieltag.

In der Saison 2017/18 ist dann der „Online-Test“ angesagt. Der Schiedsrichter wird von den TV-Schiris bei umstrittenen Situationen umgehend informiert – ob er die Information umsetzt, ist ihm dann (noch) selbst überlassen.

Infantino jedenfalls ist fest entschlossen, den Videobeweis einzuführen: „Natürlich können wir nicht alle Probleme lösen, aber lasst uns schauen, ob wir den Schiedsrichtern nicht bei Schlüsselsituationen eine Hilfe geben können, ohne das Spiel zu sehr zu unterbrechen. Es geht nicht darum, jede einzelne Szene eines Spiels zu bewerten. Der Videobeweis soll nur in den Schlüsselszenen zum Einsatz kommen, die ein Spiel entscheiden können. Bei einem Tor, einer Szene im Strafraum, Abseits, Roten Karten. Situationen, die wirklich ein Spiel entscheiden können.“

24 Sekunden waren es in Bari – nicht viel Zeit, wenn dadurch eine Fehlentscheidung vermieden werden kann.



Quelle: bild.de
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