DBFM
Die neusten Oldtimer 2017
22.07.2017 - 11:16

Autos sind ein treuer gefährte wenn der Motor es zulässt. Halter von Autos mit dem Baujahr 1987 dürften das Jahr 2017 entgegen Fiebern, denn sie können ihre Fahrzeuge mit ein H-Kennzeichen versehen, sie werden offiziell zum Oldtimer. Welche Modelle es sind könnt ihr jetz nachlesen. Wir haben euch eine Liste Zusammen gestellt:

Ferrari F40

Zum 40. Firmenjubiläum machte Enzo Ferrari sich und den Kunden ein Geschenk in Form dieses Supersportwagens – der bis dahin schnellste und stärkste Straßen-Ferrari. Sein 2,9-Liter-V8 leistet 352/478 PS und beschleunigte den Boliden laut Werksangabe in 4,1 Sekunden auf 100 km/h, maximal auf 324 km/h. Rund 1.300 Exemplare wurden bis 1992 produziert, sie tragen den imposanten Heckflügel und Klappscheinwerfer.

BMW 750i

In der Oberklasse-Limousine bot BMW ab Sommer 1987 den ersten Zwölfzylindermotor der Nachkriegszeit an, für dessen Laufruhe die Bayern mit einem hochkant auf dem Motorblock stehenden Fünfmarkstück warben. Das Interesse an dem Top-Modell der zweiten 7er-Generation mit 300 PS starkem V12 war riesig, bereits vor der offiziellen Premiere gingen die Bestellungen für den 750i ein.

Mazda 626

Mit der Mittelklasse-Baureihe konnten die Japaner Erfolge feiern: Die dritte Generation des 626 ab 1987 gehörte zu den erfolgreichsten Importfahrzeugen in Deutschland und manifestierte damals mit ihrer Zuverlässigkeit Mazdas guten Ruf hierzulande. Ein Technik-Highlight des optisch unscheinbaren Japaners ist noch heute eine Besonderheit: Mazda stattete den 626 mit Allradlenkung aus, bei der für mehr Kurvenstabilität die Hinterräder geschwindigkeitsabhängig zu den Vorderrädern lenkte.

Peugeot 405

Peugeot meldete sich im Herbst 1987 nach jahrelanger Pause erfolgreich in der Mittelklasse zurück, dem 405 sei Dank. Seine moderne, stromlinienförmige Karosserieform passte in den Zeitgeist, mit dem längsten Radstand seiner Klasse hatte er zudem praktischen Mehrwert. Obwohl der 405 über Jahre zu den Bestsellern der europäischen Mittelklasse gehörte, sieht man den Franzosen nur noch selten auf der Straße. Laut Kraftfahrt-Bundesamt waren zum 1. Januar 2016 rund 600 Exemplare angemeldet.

BMW 3er (E30) Touring

In seiner zweiten Generation wird der BMW 3er auch praktisch, die Münchner bieten mit der Variante Touring einen Kombi an. Mit seinem zeitlos-schnörkellosen Design ist der Mittelklässler mit großer Heckklappe auch heute noch eine gesuchte Variante der ersten 3er-Baureihe mit Doppelscheinwerfern – erst recht, wenn ihm nun das H-Kennzeichen offen steht.

Audi 90

Audi hatte 1986 mit den rundlichen Formen der 80er-Baureihe („Aero-Design“) einen Erfolg gelandet, ein Jahr später legten die Ingolstädter den Audi 90 nach. Die Luxusversion setzte sich optisch mit geänderter Frontansicht und Leuchtenband zwischen den Rücklichtern als besonders exklusiv ab – und natürlich mit kernigen Fünfzylinder-Benzinern, dem Markenzeichen des Audi 90.

Opel Kadett E Cabrio


Als letzte Ausführung kam drei Jahre nach dem Marktstart des Kadett E die offene Version zum Händler, sie blieb dann auch länger als alle anderen Varianten. Die Optik des in Turin bei Bertone produzierten Kompakt-Cabrios wird von dem charakteristischen Überrollbügel dominiert. Viele der beliebten Viersitzer haben es aufgrund mangelnder Rostvorsorge nicht besonders gut erhalten über die Zeit geschafft.

Citroën AX

Ab dem Marktstart in Deutschland im Frühjahr 1987 eroberte der Cityflitzer auch hierzulande vor allem Frauenherzen. Günstig in Anschaffung und Unterhalt, modern in windschlüpfrigem Design und Leichtbau: In der Einstiegsversion wog der rund 3,50 Meter kurze AX lediglich 640 Kilo. Die hohe Mängel-Anfälligkeit hat die Bestände des Franzosen dezimiert, das Kraftfahrt-Bundesamt notiert aber immerhin noch einen Bestand von gut 900 Exemplaren.

Toyota Supra Turbo


Mit der Präsentation der dritten Generation des Supra hatte sich die Baureihe 1986 von der Celica getrennt. Weiterhin mit Hinterradantrieb markierte ein Jahr später der Supra Turbo mit seinem 173 kW/235 PS starken V6 die Leistungsspitze, bis zu 245 km/h waren möglich. Allerdings haben Turbo-Besitzer immer wieder mit Motorproblemen zu kämpfen, nur wenige überlebten hierzulande.

Aston Martin V8 Zagato Volante

Schon als Neuwagen war der nur in geringer Stückzahl produzierte, offene Sportwagen eine Attraktion, heute ist das Cabrio bei Sammlern heiß begehrt. Die Stoffverdeck-Version basiert ebenso wie der V8 Zagato auf dem Aston Martin V8, während beim Karosseriegestalter Zagato das schnittige Blechkleid entstand. Der Achtzylinder des Cabriolets leistet 224 kW (305 PS).


Chepper


gedruckt am 20.08.2017 - 21:15
http://www.dreambeatsfm.de/include.php?path=content&contentid=476